Liquid Steuer
Was hat es mit der Liquid Steuer auf sich? Informationen zur Besteuerung von Liquids
Hast du dich schon einmal gefragt, warum E-Liquids in den letzten Jahren immer teurer geworden sind? Der Grund dafür ist die sogenannte Liquid Steuer, welche unter Dampfern und E-Zigaretten-Nutzern ein heiß diskutiertes Thema ist. Seit ihrer Einführung hat sie die Preise für E-Liquids spürbar erhöht und wirft viele Fragen auf: Warum wurde die Steuer überhaupt eingeführt? Welche Liquids sind betroffen? Und wie entwickelt sich die Liquid Steuer in den kommenden Jahren?
In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige zur Besteuerung von Liquids in Deutschland.
Warum wurde die Liquid Steuer eingeführt?
Die Einführung der Liquid Steuer war kein Zufall – sie hat mehrere Gründe, die von gesundheitspolitischen bis hin zu wirtschaftlichen Aspekten reichen. Offiziell wurde die Steuer als Teil der Tabaksteuermodernisierung eingeführt, um E-Zigaretten und klassische Tabakprodukte steuerlich gleichzustellen.
Ein häufig genannter Grund für die Steuer ist der Schutz der Gesundheit, insbesondere von Jugendlichen. Durch höhere Preise sollen E-Zigaretten und Liquids weniger attraktiv für junge Menschen werden. Kritiker sehen darin jedoch eine unangemessene Bestrafung von Dampfern, da E-Zigaretten als weniger schädliche Alternative zum Rauchen gelten.
Gleichzeitig spielt auch der staatliche Finanzbedarf eine große Rolle. Durch die Besteuerung von Liquids sollen zusätzliche Einnahmen für den Staat generiert werden – ähnlich wie es bei Tabakprodukten seit Jahrzehnten der Fall ist.
Was bedeutet das für dich als Dampfer? Ganz einfach: Steigende Preise für E-Liquids. Falls du wissen möchtest, welche weiteren Faktoren für die stetigen Preiserhöhungen eine Rolle spielen, schau dir unseren Artikel zu den Liquid Kosten 2025 an.
Ob die Steuer tatsächlich gesundheitspolitische Vorteile bringt oder vor allem eine zusätzliche Belastung für Konsumenten darstellt, bleibt umstritten. Klar ist jedoch: Seit ihrer Einführung sind die Preise für Liquids deutlich gestiegen – und das hat spürbare Auswirkungen auf alle Dampfer in Deutschland.
Seit wann gilt die Liquid Steuer in Deutschland und wie hoch ist sie?
Die Liquid Steuer wurde im Rahmen des Tabaksteuermodernisierungsgesetzes (TabStMoG) eingeführt, das am 10. August 2021 verabschiedet wurde. Ziel war es, die Besteuerung von E-Zigaretten an die von herkömmlichen Tabakprodukten anzugleichen. Seit dem 1. Juli 2022 gilt die Steuer offiziell und betrifft sowohl nikotinhaltige als auch nikotinfreie Liquids.
Seit ihrer Einführung im Juli 2022 mit 0,16 € pro Milliliter steigt die Steuer kontinuierlich an. Im Jahr 2024 lag sie bereits bei 0,20 € pro Milliliter und wurde zum 1. Januar 2025 auf 0,26 € pro Milliliter angehoben. Für eine 10-ml-Flasche bedeutet dies allein durch die Steuer einen Aufpreis von 2,60 €.
Die nächste Erhöhung der Liquid Steuer in Deutschland ist für den 1. Januar 2026 geplant. Ab diesem Datum steigt die Steuer von derzeit 0,26 € auf 0,32 € pro Milliliter. Für eine 10-ml-Flasche bedeutet dies einen zusätzlichen Steuerbetrag von 3,20 €. Zusätzlich zur Liquid Steuer fällt auch die reguläre Mehrwertsteuer von 19 % an, was den Endpreis für dich als Verbraucher weiter erhöht.
Nach der für den 1. Januar 2026 geplanten Erhöhung der Liquid Steuer auf 0,32 € pro Milliliter sind derzeit keine weiteren Steueranhebungen vorgesehen. Somit bleibt die Steuer ab 2026 stabil, und es sind aktuell keine zusätzlichen Erhöhungen für die Folgejahre angekündigt (Stand jetzt).
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Welche Liquids sind betroffen?
Die Liquid Steuer betrifft nicht nur klassische E-Liquids mit Nikotin, sondern auch nikotinfreie Varianten. Das bedeutet, dass praktisch jedes Liquid, das für das Dampfen in E-Zigaretten oder Vaporizern gedacht ist, der Steuer unterliegt.
Ursprünglich war die Besteuerung vor allem für nikotinhaltige Produkte geplant, um eine Angleichung an die Tabaksteuer zu schaffen. Doch mit der Umsetzung des Tabaksteuermodernisierungsgesetzes wurde entschieden, dass auch nikotinfreie Liquids steuerpflichtig sind – eine Entscheidung, die viele Dampfer als unfair empfinden.
Betroffene Produkte:
- Nikotinhaltige Liquids
- Nikotinfreie Liquids
- Shortfills & Longfills (auch wenn das Nikotin separat beigemischt wird)
- CBD-Liquids, sofern sie als E-Liquid verkauft werden
Nicht betroffen:
- Basen, die nicht explizit für E-Zigaretten deklariert sind
- Aromen, die einzeln verkauft und nicht als Dampfflüssigkeit vermarktet werden
- Andere CBD-Produkte wie CBD-Öle oder -Kapseln, da sie nicht zur Inhalation bestimmt sind
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Liquids steuerfrei im Ausland kaufen?
Viele Dampfer überlegen, ob sie durch den Kauf von E-Liquids im Ausland die deutsche Liquid Steuer umgehen können. Doch Vorsicht: Auch beim Import aus dem Ausland gelten steuerliche Regelungen, die du beachten musst.
Wenn du E-Liquids auf einer Reise im Ausland kaufst und persönlich nach Deutschland mitbringst, gibt es bestimmte Freimengen. Laut der Verbrauchsteuersystemrichtlinie der EU dürfen Privatpersonen bis zu 1 Liter E-Liquid, jedoch höchstens 10 Kleinverkaufspackungen, steuerfrei einführen. Voraussetzung ist, dass die Liquids für den persönlichen Gebrauch bestimmt sind. Überschreitest du diese Mengen, können Steuern und Zollgebühren anfallen.
Anders sieht es aus, wenn du Liquids im Ausland bestellst und sie dir per Versandhandel nach Deutschland liefern lässt. In diesem Fall unterliegt die Ware automatisch der deutschen Liquid Steuer, und der Händler ist verpflichtet, diese zu berechnen. Falls das nicht geschieht, bist du als Käufer in der Pflicht, die Steuer beim Zoll zu entrichten. Wer versucht, die Steuer zu umgehen, riskiert, dass dies als Steuerhinterziehung gewertet wird.
Während der persönliche Transport kleiner Mengen unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei bleibt, müssen online bestellte Liquids immer nach deutschem Steuerrecht verzollt werden. Es lohnt sich also, genau hinzusehen und sich an die geltenden Bestimmungen zu halten.
Fazit: Was bedeutet die Liquid Steuer für Dampfer?
Die Liquid Steuer hat den Markt für E-Liquids nachhaltig verändert und sorgt für stetig steigende Preise. Seit ihrer Einführung im Juli 2022 ist die Steuer in mehreren Stufen angestiegen, sodass Liquids heute deutlich teurer sind als noch vor wenigen Jahren.
Für dich als Verbraucher bedeutet das: Nikotinfreie und nikotinhaltige Liquids sind gleichermaßen betroffen, sodass es keine Möglichkeit gibt, der Steuer zu entgehen – außer durch den Kauf im Ausland, was jedoch mit rechtlichen Unsicherheiten verbunden ist.
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Über den Autor:

Ich bin Meike
Texterin mit Herz und Verstand!
Wenn es um Texte geht, die Menschen erreichen und informieren, bin ich in meinem Element. Besonders spannend finde ich Themen wie CBD und die unglaubliche Vielfalt, die die Natur uns bietet. Mich fasziniert es, wie Pflanzen uns unterstützen können – ob zur Entspannung, zur Pflege oder einfach, um uns im hektischen Alltag wieder ein Stück mit der Natur zu verbinden. Dieses Wissen weiterzugeben und verständlich zu machen, ist für mich nicht nur ein Job, sondern eine echte Leidenschaft. Dabei geht es mir nicht nur darum, Fakten aufzuzählen. Ich möchte Geschichten erzählen, Hintergründe beleuchten und Informationen so aufbereiten, dass sie leicht zugänglich sind. CBD ist ein Thema, das viele Fragen aufwirft, und ich liebe es, Antworten zu geben – klar, präzise und immer mit einem Blick auf das, was wirklich zählt.