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CBD und Blutdruck – Die Wirkung von CBD auf den Blutdruck

Bluthochdruck gehört zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen weltweit. Millionen Menschen sind betroffen, oft ohne es zu wissen. Dabei kann ein dauerhaft erhöhter Blutdruck schwerwiegende Folgen haben, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle und Nierenschäden.

Viele Betroffene suchen nach natürlichen Alternativen zur Unterstützung ihrer Herzgesundheit. In diesem Zusammenhang rückt CBD (Cannabidiol) immer häufiger in den Fokus. Aber kann CBD den Blutdruck beeinflussen? Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse dazu? Und wenn ja, wie genau wirkt sich CBD auf das Herz-Kreislauf-System aus?

In diesem Artikel erfährst du, welche Rolle das Endocannabinoid-System spielt, ob es Hinweise auf eine blutdrucksenkende Wirkung von CBD gibt und worauf du bei der Einnahme achten solltest.

Was ist der Blutdruck und warum ist er wichtig?

Der Blutdruck beschreibt die Kraft, mit der das Blut durch die Arterien fließt. Diese Kraft entsteht durch die Pumpfunktion des Herzens, welche das Blut durch den Körperkreislauf befördert. Dabei schwankt der Druck zwischen zwei Phasen: Wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in die Arterien gepumpt wird, spricht man vom systolischen Blutdruck. Entspannt sich das Herz und füllt sich wieder mit Blut, wird der diastolische Blutdruck gemessen. Die beiden Werte werden in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben und als Verhältnis dargestellt – beispielsweise 120/80 mmHg, wobei der erste Wert den systolischen und der zweite den diastolischen Druck beschreibt.

Ein optimaler Blutdruck liegt bei etwa 120/80 mmHg. Werte bis 130/85 mmHg gelten als normal, während ein dauerhaft erhöhter Blutdruck ab 140/90 mmHg als Hypertonie eingestuft wird. Hoher Blutdruck stellt eine erhebliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System dar und erhöht das Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und Organschäden. Umgekehrt kann ein zu niedriger Blutdruck, medizinisch als Hypotonie bezeichnet, dazu führen, dass das Gehirn nicht ausreichend mit Blut versorgt wird. Menschen mit dauerhaft niedrigen Werten unter 90/60 mmHg leiden häufig unter Symptomen wie Schwindel, Konzentrationsproblemen oder Kreislaufschwäche.

Warum ist der Blutdruck so wichtig?

Der Blutdruck spielt eine zentrale Rolle für die Gesundheit, da er die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im gesamten Körper sicherstellt. Ein stabiler Blutdruck sorgt dafür, dass Organe und Gewebe optimal durchblutet werden und Stoffwechselprodukte effizient abtransportiert werden. Gerät dieses Gleichgewicht dauerhaft aus der Balance, kann das schwerwiegende Folgen haben. Da der Blutdruck von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird – darunter Stress, Ernährung und körperliche Aktivität – wächst das Interesse an natürlichen Wirkstoffen, die unterstützend wirken könnten. In diesem Zusammenhang rückt auch CBD (Cannabidiol) zunehmend in den Fokus. Doch welche Effekte hat es auf das Herz-Kreislauf-System und gibt es wissenschaftliche Hinweise auf eine mögliche Wirkung bei Blutdruckproblemen?

Im nächsten Abschnitt erfährst du, wie CBD im Körper interagiert und warum es für den Blutdruck interessant sein könnte.

Wie wirkt CBD im Körper?

Cannabidiol, kurz CBD, ist eine der Hauptverbindungen der Hanfpflanze und interagiert mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS). Dieses komplexe System spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung verschiedener Prozesse, darunter Schmerzempfinden, Stressreaktionen, Entzündungen und auch das Herz-Kreislauf-System.

Das ECS besteht aus körpereigenen Cannabinoiden (Endocannabinoiden), Rezeptoren und Enzymen, die gemeinsam zur Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts, der sogenannten Homöostase, beitragen. Zwei Hauptrezeptoren stehen dabei im Fokus:

  • CB1-Rezeptoren, die sich vor allem im Gehirn und im zentralen Nervensystem befinden und unter anderem Einfluss auf Blutdruck, Stimmung und Schmerzempfinden haben.
  • CB2-Rezeptoren, die überwiegend im Immunsystem vorkommen und an Entzündungsprozessen beteiligt sind.

CBD bindet sich nicht direkt an diese Rezeptoren, sondern moduliert ihre Aktivität. Es kann die Aufnahme von Anandamid, einem körpereigenen Endocannabinoid, beeinflussen und so indirekt Prozesse wie die Stressbewältigung und Gefäßentspannung unterstützen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass CBD mit den Serotonin-Rezeptoren interagiert, die eine Rolle bei der Gefäßregulation spielen.

Da Stress und Entzündungen mit Bluthochdruck in Verbindung stehen, könnte CBD indirekt Einfluss auf den Blutdruck nehmen. Ob und in welchem Umfang es tatsächlich eine messbare Wirkung entfaltet, haben Forscher bereits in ersten Studien untersucht.

CBD und Blutdruck – Eine sinnvolle Ergänzung oder nur ein Trend?

Die bisherigen Studien liefern zwar erste Hinweise darauf, dass CBD unter bestimmten Bedingungen eine blutdrucksenkende Wirkung haben könnte, doch für eine eindeutige medizinische Empfehlung fehlen bislang belastbare Langzeitstudien. Das bedeutet, dass CBD aktuell nicht als anerkannte Therapie gegen Bluthochdruck gilt – und keinesfalls eine ärztlich verschriebene Behandlung ersetzen sollte.

Trotzdem interessieren sich viele Menschen für den möglichen Einfluss von CBD auf das allgemeine Wohlbefinden. Da das körpereigene Endocannabinoid-System an zahlreichen Prozessen beteiligt ist, darunter auch an der Stressregulation, könnte CBD indirekt eine Rolle spielen – insbesondere bei Menschen, deren Blutdruck durch psychische Belastungen beeinflusst wird. Ob dieser Effekt jedoch klinisch bedeutsam ist, bleibt weiterhin offen.

Wer CBD ausprobieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass individuelle Reaktionen sehr unterschiedlich ausfallen können. Zudem gibt es Faktoren wie Dosierung, Einnahmeform und Wechselwirkungen mit Medikamenten, die berücksichtigt werden müssen. Infos zur Dosierung von CBD Liquid findest du in unserem Blogartikel “CBD Liquid Dosierung”. Besonders Menschen, die bereits blutdrucksenkende Medikamente einnehmen, sollten vor der Anwendung von CBD unbedingt mit ihrem Arzt sprechen, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.

Letztlich bleibt CBD eine interessante Substanz, die weiter erforscht werden muss. Wer es in seinen Alltag integrieren möchte, sollte es nicht als Ersatz für medizinische Maßnahmen sehen, sondern als potenzielle Ergänzung, deren Wirkung individuell geprüft werden muss.

Falls du CBD in Form von Liquids selbst ausprobieren möchtest, findest du bei uns im Shop eine große Auswahl an hochwertigen und rein natürlichen CBD Liquids.

CBD und Blutdrucksenkung – Potenzielle Vorteile und Risiken

Auch wenn erste Studien Hinweise darauf geben, dass CBD den Blutdruck kurzfristig beeinflussen kann, bleibt die Frage offen, ob dieser Effekt in der Praxis tatsächlich relevant ist. Einer der Hauptgründe für das wissenschaftliche Interesse an CBD in diesem Zusammenhang ist seine mögliche gefäßerweiternde und stressreduzierende Wirkung. Da Stress als einer der Risikofaktoren für Bluthochdruck gilt, könnte eine bessere Stressbewältigung indirekt dazu beitragen, den Blutdruck zu stabilisieren.

Allerdings sind die bisherigen Forschungsergebnisse nicht eindeutig genug, um daraus eine allgemeingültige Aussage abzuleiten. Vielmehr hängt die individuelle Wirkung von CBD von verschiedenen Faktoren ab, darunter Körpergewicht, Stoffwechsel, allgemeiner Gesundheitszustand und Dosierung. Während einige Anwender berichten, dass sie sich mit CBD entspannter fühlen und subjektiv eine positive Veränderung ihres Wohlbefindens wahrnehmen, bleibt unklar, ob dieser Effekt tatsächlich einen messbaren Einfluss auf den Blutdruck hat. Anwenderberichte und allgemeine CBD Liquid Erfahrungen findest du übrigens in unserem Blogartikel “CBD Liquid Erfahrungen”.

Ein weiteres Risiko besteht in möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten. Da CBD bestimmte Enzyme in der Leber beeinflusst, die für den Abbau von Medikamenten zuständig sind, kann es dazu führen, dass blutdrucksenkende Mittel langsamer abgebaut werden und dadurch stärker wirken als beabsichtigt. Aus diesem Grund sollten Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, vor der Nutzung von CBD Rücksprache mit einem Arzt halten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass CBD zwar interessante Eigenschaften besitzt, die möglicherweise eine Rolle bei der Blutdruckregulation spielen könnten, aber es gibt noch zu viele offene Fragen, um eine verlässliche Aussage über seinen Nutzen in diesem Bereich zu treffen. Wenn du CBD ausprobieren möchtest, solltest du dies mit Vorsicht tun und dich nicht allein auf Erfahrungsberichte verlassen.

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Fazit: Kann CBD den Blutdruck beeinflussen?

Die Forschung zu CBD und Blutdruck steckt noch in den Anfängen. Erste Studien weisen darauf hin, dass CBD unter bestimmten Bedingungen – insbesondere in Stresssituationen – eine vorübergehende blutdrucksenkende Wirkung haben könnte. Doch diese Erkenntnisse stammen meist aus kleinen Untersuchungen mit gesunden Probanden. Ob sich dieser Effekt auf Menschen mit Bluthochdruck übertragen lässt oder langfristige Vorteile bringt, ist bisher nicht ausreichend belegt.

Sicher ist, dass CBD komplexe Wechselwirkungen im Körper hat, insbesondere über das Endocannabinoid-System und die Gefäßregulation. Dabei könnten Stressabbau und Entspannung indirekt zu einem stabileren Blutdruck beitragen. Ob dies jedoch in einem klinisch relevanten Ausmaß geschieht, ist nicht abschließend geklärt. Wenn dich das Thema “Entspannen mit CBD” interessiert, dann schau gerne mal in unserem Artikel vorbei!

Wenn du überlegst, CBD auszuprobieren, sollte du dir bewusst sein, dass es aktuell keine wissenschaftlich fundierte Alternative zu klassischen blutdrucksenkenden Maßnahmen ist. Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und Stressmanagement bleibt der wichtigste Schlüssel zu einem stabilen Blutdruck. Falls du bereits Medikamente nimmst, solltest du vor der Einnahme von CBD mit einem Arzt sprechen, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.

Letztlich bleibt CBD ein spannendes Forschungsgebiet – doch bis eindeutige wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen, sollte es mit einer realistischen Erwartungshaltung betrachtet werden.

 

 

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